HSG-Frauen holen beim 19:19 einen Punkt gegen Hude

In einer packenden Partie hielten die Jadestädterinnen vor allem kämpferisch toll dagegen. Katharina Reitz sicherte das Remis mit einem verwandelten Strafwurf kurz vor Schluss.

Keinen Sieger fand gestern die Partie in der Handball-Oberliga der Frauen zwischen der HSG Wilhelmshaven und der HSG Hude-Falkenburg: 19:19 hieß es nach 60 hart umkämpften Minuten in der Nogathalle und Michael Muche, Trainer der Jadestädterinnen, konnte nach der Abwehrschlacht mit dem einen Zähler sehr gut leben.

„Das war Oberliga-Handball auf ganz hohem Niveau“, sagte Muche. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesen Kompliment machen. Wir haben den Kampf angenommen, über 60Minuten voll dagegengehalten und uns dank einer hervorragenden Abwehr- und Torhüterleistung einen Punkt verdient.“ Im Duell mit dem bis dato noch verlustpunktfreien Tabellenführer aus Hude sorgte Katharina Reitz mit einem Doppelpack von der Linie für die 2:0-Führung. Die Gäste glichen wenig später aus und gaben damit den Startschuss zu einem packenden Kopf-an- Kopf-Rennen. Über 4:4, 6:6 und 8:8 (26.) lagen beide Teams immer wieder gleich auf, Tamara Willms sorgte von der für sie eher ungewohnten Linksaußen- Position für den 10:10- Pausenstand.

Nach dem Wechsel erwischte Hude den besseren Start und zog – angetrieben von der starken Jessica Galle über 12:10 auf 15:13 davon. Weiter ließ die HSG die Gäste aber nicht davoneilen. Larissa Ricklefs bot im Tor erneut eine Gala-Vorstellung, während Denise Zölck und Reitz vorne für den 15:15-Ausgleich sorgten (48.). In der Folge wechselte die Führung ständig hin und her. Als Galle nach 55 Minuten zum 19:18 traf und die HSG wenig später in Unterzahl geriet, hatte der Spitzenreiter die besseren Karten. Zölck fing den letzten Huder Angriff aber ab, startete zum Gegenstoß, der von Lisa- Marie Busse per Foul gestoppt wurde. So durfte Reitz sechs Sekunden vor dem Abpfiff an die Linie treten und versenkte den Ball nervenstark zum gerechten Ausgleich.

„Nach diesen 60 Minuten können beide Mannschaften mit dem einen Punkt sehr gut leben“, bilanzierte Muche nach der Partie. „Die Breite im Kader hat uns heute sehr gut getan, da ich Spielerinnen in der ein oder anderen Phase wichtige Pausen gönnen konnte. Mit Kampf, toller Abwehr und Larissa Ricklefs im Tor haben wir uns den Zähler absolut verdient.“

HSG: Ricklefs, Büscher; Reitz 5/3, Zölck 4, Eisenhauer 3, Diesing 2, Sebold 2/2, Zimmermann 1, Stoll 1, Willms 1, Flemming, Linda.

Heimspiel

 

   Oberliga Damen   

              vs

     FC Schüttorf 09 

  20.01.2018  16:00

Sporthalle Nogatstraße